Florian Guthknecht Regisseur & Filmemacher

 

  • 1969 geboren in Fürstenfeldbruck
  • Studium der Geschichte und Germanistik an den Universitäten Augsburg, Florenz und München,
    Stipendiat der EU, Magister 1994 (Note Sehr Gut)
  • seit 1992 freier Journalist v.a. für BR/SWR, ARTE,
    Süddeutsche Zeitung, Münchner Abendzeitung
  • seit 1999 Lehrauftrag an der Universität Augsburg
  • 2000 Gründung der Flowmotion-Film München Schwerpunkt Natur und Wissenschaftsfilm mehr als 200 Magazinfilm-Produktionen und Dokumentationen für ARD, ARTE, 3SAT und ZDF

Seit 2007 Lehrbeauftragter an der FH Salzburg.

 

Der Regisseur und Filmemacher Florian Guthknecht arbeitet seit über 12 Jahren erfolgreich als Autor und Regisseur im Bereich Dokumentation, Tierfilm und als Produzent für Fernseh-Produktionen. Seit Ende der 80er Jahre zog es ihn immer wieder in die entlegensten Regionen der Erde, vor allem nach Asien. Seit Ende seines Studiums der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Augsburg und Florenz auch immer öfter mit der Kamera. Dabei musste er die zunehmende Zerstörung der Natur mit ansehen. Die Hoffnung, die Natur unter und über Wasser schützen zu können, wurde zum roten Faden seiner Arbeit. 1998 bringt Guthknecht die ersten bewegten Bilder des gewaltigen Korallensterbens nach dem katastrophalen Sturm El Nino nach Deutschland. 2002 ist er der erste nicht-italienische Journalist der zusammen mit dem Biologen und Kameramann Christian Lott Montecristo betritt, den wohl am strengsten geschützten Nationalpark Europas. Nachdem bis 2003 vor allem historische Dokumentationen im Vordergrund seiner Arbeit standen, widmet sich Guthknecht seither vor allem der Unterwasserwelt. Im Jahr zuvor gründet er die Flowmotion-Film die sich auf Unterwasserfilme spezialisiert. Es entsteht eine enge Zusammenarbeit mit den Hydra Instituten. Seine erste 43 minütige Tierdokumentation „Quallen – schreckliche Schönheiten“ für ARTE und das bayerische Fernsehen gewinnt trotz winzigem Etat 2005 auf Anhieb die goldene Palme von Antibes/Frankreich, die größte Auszeichnung des internationalen Unterwasserfilms, lässt sogar „Blue Planet“ (BBC) hinter sich und wird mehrfach bei europäischen Natur-Filmfestivals ausgezeichnet. Seit diesem Jahr gewinnt beinahe jeder seiner Filme Preise in der ganzen Welt, darunter drei Jahre in Folge in Albert/Frankreich. 2006 nennt ihn ZDF Enterprises nach der Produktion „Lord Howe Island – paradies unchanged“  „the rising star of germanys natural history film“. Im selben Jahr reist er mit dem deutschen Kameramann Michael Boxrucker unter hohem persönlichen Risiko für den Bayerischen Rundfunk nach China um als einziges westliches Fernsehteam das Aussterben des Baiji, des weißen Flussdelfins, zu dokumentieren. Florian Guthknecht unterrichtet an der Universität Augsburg und der FH Salzburg.

 

 

Berichte über den Regisseur:

 

Aktuelle Projekte: